Eine Gesellschaft, die das Glück der Menschen anstrebt.

Was für ein Ziel! Was für eine Vision!

Acht Worte, die so viel Kraft, so viel Zuversicht und gleichzeitig Frieden ausstrahlen.

                                                         

Nein, die Worte stammen nicht von mir, da will ich mich mal nicht mit fremden Federn schmücken. Ich zappte mal spät abends durch das Fernsehprogramm und bliebt an einer Dokumentation über das Thema „Was macht Menschen glücklich?“ hängen. Und das Geniale daran ist, dass wir alle, ja wirklich alle, mitmachen können, um diese Vision zu verwirklichen.                                                                      

 

Während ich diese Worte aufschreibe kann ich bereits jetzt wahrnehmen, wie gaaaanz viele von euch sagen: Ich? Was habe ich schon dazu beizutragen? Ich bin doch nur eine einzelne Person.

Schon heute, in deinem täglichen Alltag machst du ganz viel, damit andere Menschen glücklich sind. Und selbst wenn du sagt: „Menschen sind mir egal, die sollen sich selber helfen, ich helfe Tieren.“ Ja wunderbar! Du hilfst Tieren und machst damit viele, viele Menschen glücklich. Du hilfst Tieren und zeigst damit Menschen, wie wertvoll diese Geschöpfe hier auf der Erde sind, welchen respektvollen Umgang sie verdienen. Allein mit deiner  liebevollen Arbeit (ich gehe mal davon aus, dass du das sehr, sehr gern tust) zeigst du anderen Menschen, was für dich zählt und was dich glücklich macht.

GLÜCKSGEFÜHLE SIND ANSTECKEND!

 

Aber selbst, wenn du nichts mit Tieren machst oder nicht anderweitig ehrenamtlich tätig bist, schau dich in deiner Familie um. Bist du Familienmanager? Organisierst du euren täglichen Tagesablauf? Sind deine Lieben glücklich, wachsen behütet auf? Da leistest du deinen Beitrag!   

 

Grüßt du die Angestellte im Supermarkt, die gerade die Regale einräumt? Schenkst du anderen Menschen ein Lächeln? Probiere das mal aus, es wird zunächst einige verunsichern. Irgendwann werden sie dein Lächeln erwidern. Irgendwann ergeben sich daraus nette Gespräche.

 

Bring Lebensfreude in deinen Alltag. Deine Familie, deine Nachbarn, deine Kollegen und all diejenigen, die mit dir zusammen kommen, schöpfen daraus Kraft, Mut und Ideen.  

LEBENSFREUDE IST ANSTECKEND!         

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen: Gehe ich mit gesenktem Kopf oder schlechter Laune durch den Tag, scheint an meiner Stirn „sprich mich nicht an“ zu stehen. Ich sehe rechts und links nichts und werde nicht gesehen. Vielleicht will ich das in diesem Moment auch nicht, doch es ist schade, denn viele Begegnungen, die hätten an diesem Tag stattfinden können, sind mir verborgen geblieben.

 

Gehe ich aufrecht, die Umgebung wahrnehmend, umher, öffnet sich das Leben für mich in seiner gesamten Fülle.

 

Ich hab mein Auto vor einigen Monaten verkauft, weil es defekt war und ich in die Reparaturkosten nicht investieren wollte. Nun fahre ich viel mit dem Fahrrad. Als ich vor ein paar Tagen zum Kaufmann fuhr, stand vor mir eine Dame an der Kasse und schaute immer mal wieder zu mir. Anschließend im Bäckerladen stand sie vor mir und schaute mich auch dort mehrmals an. Ich kramte bereits in meinem Gedächtnis, ob wir uns vielleicht kennen. Aber da war nichts.

 

Als ich meine Einkäufe in meine Fahrradtaschen verstaute, stand sie mir ihrem Fahrrad neben mir und beäugte die Haltegurte. Nun sprach sie mich an und erkundigte sich nach dem Haltesystem. Ein Wort ergab das Nächste und sie erzähle mir von ihren Radtouren, die sie mit ihrem Mann mache, von gesundheitlichen Einschränkungen und von Gott und der Welt. Es war ein ungezwungenes Gespräch und eigentlich auch eher ein Monolog (ich war der Zuhörer). Doch ich merkte, wie sehr die Dame sich wünschte, ihre Worte los zu werden. Das machte sie glücklich und auch ich empfand Freude. Intuitiv wusste ich, wann es genug war und konnte sagen: „So, nun muss ich aber los, habe noch viel vor, lassen Sie es sich gut gehen…“ Damit hatte ich gut für mich gesorgt und meine Grenze gesetzt. So lange ich spürte, dass es für sie und für mich gut war, uns auszutauschen, konnte ich es gut genießen. Nun war alles gesagt, was gesagt werden wollte und ich beendete das Gespräch respektvoll. Während des  Nachhauseweges klangen ihre Worte in mir nach. Zu Hause erzählte ich meinem Mann davon und es ergab sich ein neues Gespräch.

Also, wie ihr merkt sind das alles keine weltbewegenden Dinge, doch es entsteht ETWAS. Nämlich ein Miteinander, ein Füreinander, eine Gemeinschaft. Und das ist so wichtig in unserer heutigen schnelllebigen Welt. Der Blick für das, was dicht an mir dran ist. 

Du bist Teil des großen Ganzen. Dafür danke ich dir herzlich.


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