Wie ich ein BLOG-Thema finde.

Rückblickend muss ich darüber schmunzeln.  Es war mal wieder ganz typisch für mich. Aber der Reihe nach.

 

Ich sitze Donnerstagnachmittag auf der Couch und überlege, welches Thema ansteht. Nichts, nothing, nada … völlige Leere im Kopf. Okay, da scheint also nichts zu sein. Mein Verstand schaltet sich ein: „Aber ich muss einen Beitrag schreiben. Meinen Lesern habe ich es versprochen. Sie werden enttäuscht sein, wenn an diesem Freitag kein neuer BLOG-Artikel erscheint.“

 

Ich bin mit meinem Verstand im Zwiegespräch. Er: Das wird heute nichts. Du kannst dein Versprechen nicht einhalten. Ich: Ich möchte aber gern, es macht mir Spaß. 

Irgendwann klappe ich den Deckel meines Laptops zu und finde mich damit ab, dass heute nichts fließen will.

 

Einige Stunden später begebe ich mich zur Nachtruhe. Gerade habe ich die Horizontale eingenommen und empfinde es als wohltuend, die müden Glieder auszustrecken, als ich Bilder, Farben und Formen wahrnehme. Was ist jetzt los? Wie von selbst kommt ein Thema mit einem passendem Bild in meinen Kopf. Und so springe ich auf und notiere meine Gedanken. Ich gehe zurück ins Bett, habe mich gerade wieder hingelegt, als weitere Gedanken kommen. Ich stehe wieder auf und notiere sie. Erneut schlappe ich Richtung Bett. Diesmal kommen mir auf der Hälfte des Weges weitere Gedanken. Also zurück zum Zettel und erneut notiert.

 

Ich liege im Bett und grinse. Eigentlich ist es wie so oft. Ich konzentriere mich auf eine Sache, will sie jetzt, jetzt sofort und unbedingt gleich. Es macht sich Leere breit, eine Lösung ist nicht in Sicht. Dann trete ich einige Schritte zurück, widme mich einer anderen Sache oder denke nicht mehr daran und es kommen wie von selbst passende Gedanken und eine Lösung.

 

Hachhhh, es kann so einfach sein, wenn ich es denn zulasse.

 

 

Und weshalb wollte ich ihn unbedingt, jetzt und gleich… den neuen BLOG-Artikel? Weil ich dafür brenne!

 

Für etwas brennen… egal, was andere denken. Wie wundervoll, wenn wir das alle machen.

 

 

Es gibt Momente, da stellt mein Verstand die Frage: Was mache ich hier? Wer will das sehen oder lesen? Mein Herz antwortet dann: Ich mache das, wofür ich brenne. Ich mache das, weil es meine Leidenschaft ist. Dabei lasse ich mich nicht von der Frage leiten, ob es anderen gefällt oder nicht. Wenn ich das täte, würde nie ein Artikel fertig werden.

 

Meine Leidenschaft: Dir zuhören, reinspüren in deine Wünsche, deine Träume und in deine Blockaden und Hindernisse, die dich davon abhalten, deine Wünsche klar zu sehen und sie dir zu erfüllen. Mut, Frieden, Freude, Zuversicht zu verbreiten ist mein Beitrag, um die Welt ein Stückchen freundlicher zu machen.

 

Dabei ist es egal, was andere denken. Es ist meine Leidenschaft, die ich umarme, die mich umarmt, die mir Wärme gibt, die mich glücklich macht.  Es ist egal, ob andere sie akzeptieren. Es ist meine und ich umarme sie. Ich gehe meinen Weg, weil ich eine Vision habe. Und wenn mein Verstand laut dazwischenruft, dann erinnere ich mich daran, an diese Vision.  

 

Wie ist das bei dir? Wenn du für etwas brennst, tust du es dann aus vollem Herzen und ungeachtet der Meinung anderer?

 

Wenn du ein Kleid trägst, weil du es liebst, dann trage es. Tue es für dich! Lass dir nicht einreden, dass du vielleicht nicht die passenden Beine dafür hast. Wer sagt denn, wie die passenden Beine auszusehen haben?

 

Wenn du einen Hund hast, den du liebst, weil er so ist, wie er ist, lass dir nicht einreden, er passe nicht zu dir oder die Rasse sei gefährlich. Sei mit ihm zusammen, genieße es. Tue es für dich!

 

Wenn du anders lebst als viele Menschen um dich herum, du dies aus Überzeugung tust und es dir gut dabei geht, dann tue es für dich!

 

Du musst dich nicht fragen, was die Anderen darüber denken. Trau dich! Lebe das, was du im Herzen fühlst!

 

Alles Liebe für dich, Sabine

 

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