Grenzen setzen.

 

Vielen Menschen fällt es schwer, Wünsche und Anforderungen anderer abzulehnen. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

 

Sie wollen nicht auffallen. Sie wollen es anderen recht machen. Sie haben Angst, andere zu enttäuschen, wollen keine Ablehnung erfahren.

 

Vielleicht kennst du auch solche Situationen?

Auf einer Party bekommst du Süßigkeiten oder Alkohol angeboten, möchtest eigentlich nichts davon, aber um kein Spielverderber zu sein und dazu zu gehören, lehnst du nicht ab.

Dein Kollege hat mal wieder kein Bargeld dabei. Er bittet dich darum, ihm Geld zu leihen. Du möchtest das eigentlich nicht, weil er dir sowieso noch Geld schuldet. Doch du hast Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung und traust dich deshalb nicht „nein“ zu sagen.

 

Dein Chef verteilt einen Arbeitsauftrag, den jemand aus deiner Abteilung erledigen soll. Dein Schreibtisch ist eh schon voll, Kapazität hast du schon lange keine mehr. Du möchtest deine Kollegen nicht enttäuschen und übernimmst nun auch noch den zusätzlichen Auftrag.

 

 

Die Aufzählungen wären noch um viele Beispiele weiter zu führen.

 

Die Ursachen für das Nicht-nein-sagen-können liegen mitunter bereits in der Kindheit. Aber auch Ersatzhandlungen oder ein Helfersyndrom können ursächlich sein.

 

 

 

Setze deine persönlichen Grenzen.

 

Um dies zu tun, musst du erstmal deine Grenzen spüren. Vielleicht hast du das, wie viele Menschen, im Laufe deines Lebens verlernt, weil du funktionieren willst oder musst.

 

Wie spürst du deine Grenzen?

 

Kläre für dich:

 

Was machst du gern?

Was machst du nicht so gern, bist aber bereit, einen Kompromiss einzugehen?

Wo ist deine Grenze zum „Das will ich nicht.“?

 

Ein guter und zuverlässiger Berater ist dein Bauchgefühl. Wenn dir etwas unangenehm erscheint, spüre in dieses Gefühl hinein. Und wenn du für dich erkennst, dass deine Grenze überschritten ist,  dann sag „nein“.

 

Erinnerst du dich? Als Kinder konnten wir das richtig gut.

 

Darfst du „nein“ sagen?

 

JA! Du darfst dir erlauben, nein zu sagen. Damit sorgst du gut für dich selber. Du musst es auch gar nicht begründen, wenn du nicht willst. Du bist dein bester Freund! Wenn du dich nicht wertschätzt… wie sollen es andere dann tun?

 

Wenn du deine Grenzen lange nicht gespürt und wertgeschätzt hast, dies nun aber tust, dann sei dir gewiss, dass dies schon mal einige Irritationen in deiner Umgebung auslösen kann. Aber das ist völlig okay. Und mach dir keine Sorgen, was andere darüber denken, wenn du „nein“ sagst. Vielleicht ist es dir am Anfang etwas unangenehm. Doch je öfter du deine Grenzen setzt, je leichter wird es dir fallen und auch deine Umgebung wird sich daran gewöhnen, denn es ist ganz normal. Du hast jederzeit das Recht zu bestimmen, in welche Richtung dein Weg verläuft.

 

Erlaube Dir, Drehbuchautor und Regisseur deines Lebens zu sein!

 

 

Wenn es dir schwer fällt, dieses Thema allein zu bearbeiten, kann dir ein Coaching sehr helfen.

 

Wie ist es bei dir? Fällt es dir leicht, "nein" zu sagen? Klappt es vielleicht manchmal gut und manchmal nicht so gut? Hinterlasse gern einen Kommentar. Ich freue mich auf den Austausch mit dir. 

Deine Geschichte ist wertvoll für alle Leser.

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