Alle Jahre wieder.

 

Bei uns sind die Weihnachtstage sehr entspannt.

Doch das war nicht immer so.

 

Früher planten wir tagelang, an was wir alles denken müssen. Einkaufskörbe voller Essen und Getränke wurden aus den Supermärkten ins Auto geladen. Zu Hause angekommen verstauten wir sie in Vorratsraum, Kühl- und Gefrierschrank. Stundenlang wurde in der Küche gebacken und gekocht. Heiligabend bei Oma und Opa, am 25. bei den Schwiegereltern, am 26. bei den Eltern und am 27. war (endlich) alles vorbei. Wenn es gut lief, dann verlief die Zeit, ohne dass die Nerven blank lagen.  "Oh du fröhliche...."

 

Rückblickend waren es schöne Zeiten. Aber eben auch sehr stressig. Zeit für mich selber hatte ich kaum.

 

 

Heute ist für uns das Wichtigste, dass wir Zeit miteinander verbringen können, uns auf das besinnen, was wir haben und was uns ausmacht. Fotoalben werden durchgeblättert und Erinnerungen werden wach(gehalten), gemeinsam schauen wir auf das ablaufende Jahr zurück und schmieden Pläne für das Kommende. Meist verleben wir die Weihnachtstage zu zweit. Für uns ist das völlig in Ordnung so, wie es ist.

 

 

Es geht uns nicht darum, die Tage minutiös zu verplanen und mit Aktionen vollzustopfen. Wir schlafen ein Stündchen länger als sonst, genießen es, nach dem Aufstehen, nicht gleich unter die Dusche springen zu müssen und es langsam angehen zu können.

 

Wir haben keinen genauen Plan, wie die Feiertage ablaufen sollen.  Es muss nicht perfekt werden. Einfach schön und gemütlich reicht völlig aus.

 

 

Als Kinder saßen wir so gern in der Weihnachtszeit auf der Couch und schauten Märchenfilme im Fernsehen. Glitzer, Hokuspokus, Zauberei, Ritter, Prinzen und Prinzessinnen ... wir waren so verzaubert.

Und so, wie wir es als Kinder taten, gönnen wir uns heute den Luxus, noch im Schlafanzug auf dem Sofa, eingekuschelt in einer Decke, Märchenfilme im TV anzuschauen und sind gespannt, ob der Prinz wohl seine Prinzessin am Ende bekommt.

 

Alljährlich läutet der Film  "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" unser Weihnachten ein. (gefolgt von "Santa Claus 1, 2 und 3" sowie "Der kleine Lord").  Und jedes Jahr verdrücke ich am Ende, wenn der Prinz und seine Prinzessin auf ihren weißen Pferden durch die verschneite Winterlandschaft reiten, ein Tränchen.

Ich liebe dieses happyend.

 

 

 

Zwischendurch geht jeder seinen eigenen Interessen nach. Dinge, die wir im Alltag beiseitegeschoben haben, bekommen jetzt ihre Chance, an die Reihe zu kommen. Das kann ein Buch sein, was schon länger darauf wartet, gelesen zu werden oder ein Schal, der zu Ende gestrickt werden will.

 

 

 

Ruhe kehrt ein, in uns und um uns herum.

 

Wir besprechen vorher, was wir an den Feiertagen kochen wollen, die Zutaten haben wir im Hause. Aber wir haben nicht jede Mahlzeit durchgetaktet.  Und so kann es auch sein, dass durchaus mal eine ausfällt. Das ist okay. 

 

In dieser heimeligen Zeit zünden wir öfter Kerzen an als den Rest des Jahres. Sie machen ein tolles Licht und eine bezaubernde Stimmung. Energien verbreiten sich, die uns beflügeln, unser Herz öffnen und uns dankbar werden lassen, um die schöne Zeit, die wir erleben dürfen. Wir gehen ohne Erwartungen in die Feiertage, lassen uns gegenseitig Freiraum und genießen die Zeit.

 

So sieht unser Weihnachten aus. Und wir lieben es genau so!

Wenn du Weihnachten mit deiner Familie und deinen Kindern feierst, dann ist sicher Trubel in eurem Haus. Weihnachten und leuchtende Kinderaugen ... wundervoll! Vielleicht sind eure gemeinsamen Tage so geplant, dass ihr an den verschiedenen Tagen bei Verwandten zu Besuch seid. Oder ihr emfpangt Besuch bei euch zu Hause. Das ist sicher großartig und bringt Freude.

 

Bei aller Vorbereitung, Taktung, Organisation und was sonst noch so anfällt, vergiss dich selber nicht.

 

ES MUSS NICHT PERFEKT SEIN!

 

GENISS DIE ZEIT IM KREISE DEINER LIEBEN.

 

Wie verlebst du Weihnachten 2016? Wenn du magst erzähle uns davon und hinterlasse einen Kommentar. Ich freue mich darauf.

 

Deine Geschichte ist wertvoll für alle Menschen.

 

 

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